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… ein Hauch von Wort und Bild

Eine Überlegung zur Höflichkeit und der Notwendigkeit der Gewissensberuhigung

„Nein, ich bitte Sie, Sie stören mich nicht, Sie bestärken mich nur in meinem Willen, Sie nicht herauszuwerfen“

In der modernen Gesellschaft sind Höflichkeit und Rücksichtnahme Grundwerte, die wir in unserem täglichen Umgang miteinander hochhalten sollten. Doch manchmal können Situationen entstehen, in denen die Balance zwischen Höflichkeit und dem Bedürfnis nach persönlichem Wohlbefinden schwierig wird.

Das ist eine faszinierende Dynamik. Es zeigt, dass es Situationen gibt, die Nervosität auslösen, wenn man sie schon ahnt und dann auch noch danach gefragt wird. Diese Antwort aus dem Zitat kann eine subtile Art sein, die eigene Befindlichkeit oder Unzufriedenheit mit einem anderen auszudrücken, ohne sich auf eine direkte Konfrontation einzulassen.

Die Absicht, höflich zu sein und das eigene Gewissen zu beruhigen, spielt eine wichtige Rolle in dieser Überlegung. Es ist menschlich, danach zu streben, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Manchmal möchten wir sicherstellen, dass unser eigenes Wohlbefinden gewahrt bleibt, ohne dabei andere Menschen vor den Kopf zu stoßen. Dieses Bedürfnis kann uns dazu verleiten, subtile Hinweise zu geben, um unsere Grenzen zu setzen und unsere Wünsche auszudrücken.

Der Ausdruck "Sie bestärken mich nur in meinem Willen, Sie nicht herauszuwerfen" mag auf den ersten Blick etwas direkt erscheinen, enthält jedoch eine gewisse Ironie. Er bringt zum Ausdruck, dass die Anwesenheit der anderen Person zwar als störend empfunden wird, aber gleichzeitig die eigene Höflichkeit und der Wunsch nach Harmonie uns davon abhalten, sie tatsächlich hinauszukomplimentieren. Es ist eine Art indirekte Kommunikation, die es uns ermöglicht, unsere Gedanken zu artikulieren, ohne dabei verletzend zu wirken.

Hier wird auch die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen verdeutlicht. Sie zeigt, dass Höflichkeit manchmal zu einem gewissen Grad der Maskierung führen kann. Wir verbergen unsere wahren Gefühle hinter einer Fassade des Wohlwollens und der Höflichkeit, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Doch dabei entsteht eine Diskrepanz zwischen dem, was wir denken und dem, was wir sagen, was zu Spannungen und Unausgesprochenem führen kann.

Es ist wichtig zu betonen, dass die hier dargestellte Überlegung nicht als direkter Ratschlag zu verstehen ist. Vielmehr regt sie zum Nachdenken an und lädt uns ein, über die subtilen Nuancen der zwischenmenschlichen Kommunikation nachzudenken. In manchen Situationen mag es tatsächlich angebracht sein, unsere eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und den Wunsch nach Harmonie und Höflichkeit zu priorisieren. In anderen Fällen wiederum kann es notwendig sein, offen und ehrlich über unsere Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen.

Das Zitat zeigt uns diese Überlegung, dass das Zusammenspiel zwischen Höflichkeit, Gewissensberuhigung und dem Ausdruck unserer eigenen Bedürfnisse eine komplexe Herausforderung darstellt. Es liegt an uns, in jedem Moment abzuwägen, welche Prioritäten wir setzen und wie wir unsere Gedanken und Gefühle auf angemessene Weise zum Ausdruck bringen können, um ein harmonisches Miteinander zu erreichen.

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