Gier
Hände greifen ins Leere,
die Fülle scheint nie genug,
immer weiter suchend.
Augen saugen Licht auf,
fangen Schatten und Glanz zugleich,
ohne zu halten.
Leere füllt sich flüchtig,
fließt durch die Finger wie Wasser,
unruhig und rastlos.
Ein Seufzer bleibt zurück,
wie Staub auf der Haut,
verhallt, ohne Frieden.
...
Aus dem Buch „Wenn Gefühle Sprechen“