Die besten Pausen beginnen, bevor die Erschöpfung kommt

 

"Überforderung beginnt leise – Schutz entsteht, wenn du rechtzeitig innehältst."

Ida arbeitete konzentriert an einem Projekt, das ihr Freude bereitete. Ein tiefer Seufzer entwich ihr, ohne dass sie es bemerkte. Doch je länger sie am Schreibtisch saß, desto mehr verschwammen Zahlen und Wörter vor ihren Augen. Sie trank den dritten Kaffee und redete sich ein: „Nur noch ein bisschen, dann bin ich fertig.“

Am Morgen war sie ausgelaugt, ihr Körper angespannt, der Geist träge. Erst als die Kopfschmerzen zu stark wurden, öffnete sie das Fenster und atmete tief die kühle Luft ein. Da begriff sie, dass Schutz vor Überforderung nicht in großen Entscheidungen liegt, sondern in kleinen Schritten: rechtzeitig aufstehen, Pausen machen, auf den eigenen Rhythmus achten.

Von da an schuf Ida bewusste Inseln der Ruhe: einen Spaziergang, eine Tasse Tee ohne Bildschirm, ein Lied, das sie für einen Moment aus dem Alltag herausholte. Überforderung war kein Versagen, sondern ein Signal – und jedes Mal, wenn sie es beachtete, fand sie neue Kraft.


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Aus dem Buch „Selbstfürsorge in kleinen Momenten“

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