Wer sich selbst zuhört, entdeckt oft, was wirklich fehlt

 

„Wenn du beginnst, dir selbst zuzuhören, verändert sich der Klang der Welt.“

Eine junge Frau stand am Küchenfenster mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Früher hätte sie das Radio eingeschaltet, irgendwelche Nachrichten gehört und dabei ihre eigenen Gedanken übertönt. Heute blieb alles aus – sie ließ den Raum um sich wirken und horchte nach innen.

Zuerst war da nur Unruhe, ein Durcheinander von Gedanken, das sie oft verdrängt hatte. Doch sie hielt inne, beobachtete, wie sich Muster lösten, und spürte, was ihr wirklich wichtig war. Nach einer Weile wurde alles klarer – und inmitten des inneren Wirrwarrs tauchte ein Gedanke auf: „Ich brauche Raum für mich selbst.“

Kein großes Versprechen, keine perfekte Lösung. Nur diese eine leise Erkenntnis, die sich vertraut und wahr anfühlte. Sie spürte, dass sie genug Energie gesammelt hatte, um die kommenden Stunden bewusster und klarer anzugehen.

Als sie später zur Arbeit ging, war äußerlich nichts anders – aber in ihr hatte sich der Klang der Welt verändert.


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Aus dem Buch „Selbstfürsorge in kleinen Momenten“

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