Eigene Grenzen schaffen Raum für das, was wirklich wichtig ist
„Sich klar zu positionieren bedeutet nicht, Mauern zu errichten, sondern
Räume zu öffnen.“
Laura spürte, wie sie in letzter Zeit immer öfter überfordert war – zu viele Nachrichten, Termine und Erwartungen von anderen. Sie hatte das Gefühl, kaum noch Luft zum Atmen zu bekommen.
Eines Abends, nachdem sie eine weitere Bitte höflich, aber bestimmt abgelehnt hatte, fühlte sie eine Mischung aus Schuld und Erleichterung. Doch genau in diesem Moment wurde ihr klar: Diese kleinen „Nein“ sind keine Abwehr, sondern ein Schutzraum für ihr Wohlbefinden. Sie merkte, wie befreiend es sein kann, sich selbst ernst zu nehmen.
Sie begann, sich selbst Raum zu schenken, ohne das Gefühl, andere zu enttäuschen. Schritt für Schritt lernte sie, dass ihre Grenzen kein Hindernis, sondern ein Geschenk sind – für sich und die Menschen um sie herum.
An einem Sonntagmorgen, während die Stadt noch schlief, stand Laura am Fenster, atmete tief durch und wusste: Sie hatte sich selbst das wichtigste Versprechen gegeben.
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Aus dem Buch „Selbstfürsorge in kleinen Momenten“