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Auch ein stiller Tag kann genau das sein, was wir brauchen
„Es muss nicht jeder Tag groß sein. Manchmal genügt es, wenn er still
und friedlich vergeht.“
Ein Busfahrer beendete seine Schicht. Keine besonderen Ereignisse, keine Gespräche, kein Lächeln, das ihm besonders in Erinnerung blieb. Und doch stieg er aus, atmete tief die kühle Abendluft ein und spürte etwas in sich zur Ruhe kommen.
Kein Streit, kein Ärger, kein Lärm, der nachklang. Die Straßen waren still, der Himmel dämmerte. Ein leises Gefühl von Frieden begleitete ihn auf dem Heimweg.
Zu Hause wartete kein Empfang, keine besondere Begrüßung – nur das vertraute Geräusch der Kaffeemaschine und sein alter Sessel am Fenster. Es war nichts Besonderes, aber genau das machte den Abend schön.
Er ließ den Blick durch das Fenster schweifen und genoss das einfache Hiersein. Er setzte sich, schaute hinaus und spürte eine stille Dankbarkeit. Nicht für etwas Großes. Sondern einfach dafür, dass nichts gefehlt hatte.
Kein Glück, vielleicht – aber auch kein Schmerz.
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Aus dem Buch „Selbstfürsorge in kleinen Momenten“